Brief mit Anmerkungen

Liebe afroguide-Redaktion, liebe Ulrike Düregger,

wir sind Eltern Schwarzer Kinder und möchten Euch mit diesem Schreiben unsere Bedenken und Einwände an Eurer Website afroguide.de, „Portal für afro-deutsche Erziehung & Bildung“, mitteilen. Ihr vermittelt den Eindruck, die Afro-deutsche Spielgruppe Berlin sei als Initiatorin des “afroguide” Portals im Besitz eines Mandats zur Vertretung Schwarzer Menschen und Eltern Schwarzer Kinder und einer damit einhergehenden Deutungshoheit. Dem wollen wir ausdrücklich widersprechen. Wir distanzieren uns ganz deutlich von vielen Eurer Darstellungen, Empfehlungen und dargestellten Handlungen auf der Website.

Unsere Meinung möchten wir wie folgt begründen:

Transparente Selbstdarstellung fehlt

Wer steht dahinter? – Wir wissen aus teilweise persönlichen Kontakten, eine weiße Leitung, doch die Seite macht das nicht deutlich.

Wie definiert Ihr afro-deutsche Erziehung und Bildung? Warum erachtet Ihr eine „besondere/andere“ Erziehung als nötig und warum bedarf es dafür ein eigenes Portal?[1]

Eurem auf der Seite geäußerten Selbstverständnis zufolge nehmt Ihr an, dass Ihr (weißer) Teil der “afro-deutschen Community” seid.[2] Das ist jedoch ein Widerspruch in sich. Den Versuch des Einverleibens der “afro-deutschen Community” und die Umdefinition der Selbstzeichnung vieler Schwarzer Deutscher durch eine weiße Kreation einer Zugehörigkeit erachten wir als unzulässig.

Weiße Fehleinschätzung und Ignoranz Schwarzer Leistungen

Ihr macht den Eindruck als wüsstet Ihr, was der „afro-deutschen Community“ fehlt: Dachverband, Lobby, Netzwerk.[3] Das zeugt von einer Fehleinschätzung der eigenen weißen Position und Ignoranz der Leistungen Schwarzer. Bereits seit etwa dreißig Jahren organisieren und engagieren sich Schwarze Deutsche in Initiativen und Interessensvertretungen in Deutschland, wie z.B. die ISD und ADEFRA. Hinzu kamen und kommen zahlreich Engagierte und Projekte in Kunst, Politik, Bildung und Wissenschaft (May Ayim, Austen Brandt, Brauner Mob, Tahir Della, Maisha Eggers, Nadine Golly, Homestory Deutschland, Bärbel Kampmann, Grada Kilomba, Phillip Khabo Köpsell, Label Noir, Stephen Lawson, Katharina Oguntoye, Peggy Piesche, Paulette Reed-Anderson, Noah Sow, u.v.m.).

Sie erreichen z.T. eine sehr breite mediale Öffentlichkeit, wie z.B. in jüngerer Zeit: die Blackface-Kampagne, die Racial-Profiling-Kampagne, und die Diskussion um die Streichung des N-Wortes aus (Kinder-) Büchern. Die von Euch suggerierte Pioniersarbeit entblößt sich angesichts des bereits Erreichten und ihrer tatsächlichen Akteur_innen als Anmaßung.

Als weiße Leitung der Spielgruppe erweckt Ihr den Eindruck, Ihr könntet beurteilen, in welcher Intensität Schwarze deutsche Kinder mit „Herausforderungen“ konfrontiert sind.[4] Zudem finden sich Züge einer weißen Grundhaltung, in der Schwarze Menschen – hier die eigenen Kinder – exotisiert werden[5]. Ein anmaßendes und zugleich ignorantes Verhalten, das bei weißen Müttern (und Vätern) Schwarzer Kinder in unserer durch Rassismus geprägten Gesellschaft immer potentiell vorhanden ist und auch auf dem Portal zum Vorschein kommt.

Eure Selbsteinschätzung, ein „Best-Practice-Projekt“ zu sein, können wir nicht teilen.[6]

Fehlendes Verantwortungsbewusstsein

Ihr als selbst-erklärte weiße Nicht-Expertinnen bietet auf Eurer Seite Sprechstunden und Beratung an.[7] Wir kritisieren daran den maternalistischen Ansatz, der dem Motto folgt „Weiße zeigen Schwarzen (und Weißen) wie Schwarz-Sein in Deutschland geht“.

Wir kritisieren daran auch, das die Problematik der eigenen weißen Sozialisation nicht gesehen / nicht sichtbar gemacht wird, die in diesem Kontext ein besonderes Dilemma bedeutet und unserer Meinung nach einen andauernden Selbstreflexionsprozess erfordert.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Thema und den anfragenden Menschen würde bedeuten, Kontakte zu professionell arbeitenden Schwarzen Berater_innen und Trainer_innen zu vermitteln.

Die Qualität und Art der Angebote und Antworten, die Ihr präsentiert (z.B. Quizze[8] [9]; Fettnäpfchen-Liste[10]) beruhen in großen Teilen auf weißem, eurozentristischem Mainstream, welcher bedient und reproduziert wird. Eigene, kritische Recherchen und sich daraus ergebende reflektierte Sichtweisen sind nicht erkennbar. Diese Vernachlässigung wird der Verantwortung und dem Anspruch nicht gerecht, ein „Portal für afro-deutsche Erziehung & Bildung“ sein zu wollen.

Es gibt keine Critical Blackness[11] analog zur Critical Whiteness. Critical Whiteness bedeutet eine umfassende, selbstkritische Auseinandersetzung weißer Menschen mit ihrem Weiß-Sein und der Macht und den Privilegien, die damit verbunden sind. Das Ziel ist die Dekonstruktion rassistischer Strukturen. Sprache und Begriffe sind dabei ein wichtiger Bestandteil.

Wenn weiße Menschen Schwarze oder People of Color diskriminieren, so tun sie das aus einer Position der Macht heraus, einer Macht mit all ihren Facetten und ihrer Geschichte. Wenn Schwarze Weiße vorurteilsbehaftet be- oder verurteilen, dann tun sie das ohne diese Macht im Hintergrund.[12] Deshalb ist es nicht vergleichbar und nicht beides Rassismus / Diskriminierung. Dies, wie auf dem Portal geschehen, zu behaupten, zeugt von verantwortungsloser Unkenntnis des politischen und wissenschaftlichen Ansatzes der Critical Whiteness.

Reproduktion rassistischer Sichtweisen

Schwarze Kinder (und Erwachsene) und People of Color werden exotisiert, kulturalisiert und als “anders” konstruiert. Hier einige Beispiele:

· Haare Schwarzer Menschen werden als problematisch und Belastung in der Pflege und Handhabung dargestellt. [13]
Diese weiße Bewertung reproduziert ein negatives Bild von Schwarzen Haaren. Sie ist nicht stärkend für Schwarze (Kinder) und bestärkt die Sicht vieler weißer Eltern auf ihre Schwarzen Kinder.

· Trommeln habe etwas mit Schwarz-Sein zu tun.[14]
In der Kürze der Darstellung kann vielleicht nicht die Vielfalt der Themen dargelegt werden, aber derartige Themen hervorzuheben, bestärkt rassistische Zuschreibungen.

· Türkisch-deutsche Kinder hätten als Problem das Lernen der deutschen Sprache.[15]
Diese Darstellung ist Ausdruck einer in ihrer Verallgemeinerung unzutreffenden, rassistisch verzerrten Wahrnehmung.

· Automatisierte Afrikanisierung [16]
Schwarze Menschen in Deutschland werden durch Annahmen über ihre Essgewohnheiten (“afrikanisches” Essen) und kulturelle Gewohnheiten (“afrikanische” Kultur) als afrikanisch bzw. einer bestimmten Kultur zugehörig konstruiert. Viele Aktivitäten wirken so, als wären sie nicht in der Realität Schwarzer in Deutschland verortet, sondern als würde die Identität der Kinder kulturalisiert.

· Das Hautfarbenkonstrukt [17] [18]
Eine “Andersfarbigkeit” von Haut wird auf dem Portal fortgeschrieben und reproduziert. Dies ist Ausdruck eines reduzierten Blicks auf Rassismus (siehe unten).

Das eigentliche Problem – Rassismus – wird auf der Seit so gut wie nicht benannt.

Reduzierter Blick auf Rassismus

“Hautfarbe” ist eine rassistisch konstruierte Wahrnehmungskategorie. Diese geht mit Hierarchisierung und von unmarkierter Norm (= weiß) und markierter Abweichung (Schwarz, of Color) einher und wird über Sprache und Verhalten in einem gesellschaftlichen Kontext reproduziert. Weder das Ignorieren des Hautfarbenkonstrukts und seiner Wirksamkeit, noch die Verwendung eines Glossars für Begriffe, in dem dieses fortgeführt wird, hilft beim Überwinden des Problems der geschaffenen sozio-strukturellen Ungleichheit.[19]

An vielen Stellen wird auf eine (konstruierte) “Andersartigkeit” Schwarzer Bezug genommen, diese reproduziert und für diese normorientierte Sichtweise Verständnis gezeigt. In diesem Zusammenhang negiert Ihr die Rassismuserfahrungen von People of Color, explizit derer, die Ihr “deutsch-türkisch” und “deutsch-arabisch” nennt.[20]
Die Afro-deutschen Spielgruppe Berlin zeigt vielfach auf der Seite Verständnis gegenüber der „Neugierde“ vieler weißer Menschen.[21] [22] [23] [24]Unserer Meinung nach ist diese „Neugierde“ Ignoranz, Grenzverletzung und Exotisierung und beruht auf einem reduzierten Blick auf Rassismus.

Wir finden es wichtig,
· Schwarze Kinder darin zu bestärken Grenzen zu setzen (z.B. Anfassen (der Haare), Nachfragen wegen der Herkunft, Erklären / Buchstabieren des Namens),
· die Grenzen Schwarzer Menschen und People of Color zu respektieren und
· Weißen zu vermitteln, dass sie diese Grenzen respektieren sollen und warum ihre „Neugierde“ nicht neutral ist.

Unkritische Sprache

· Sprache wird auf der Ebene der normativen Empfehlung reflektiert. Es fehlt das wirkliche Hinterfragen und die eigene Umsetzung von: Warum benennt wer wen (sich selbst / andere) und wann als was?[25]

· Wir lehnen die Verwendung des Begriffs „dunkelhäutig“ als Teil des Hautfarbenkonstrukts zur Markierung von Menschen innerhalb der rassistischen Sicht auf Menschen ab.[26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35]

· Wenn ein Schwarzes Kind sich selbst als „braun“ bezeichnet, hat das einen qualitativ anderen Hintergrund als wenn ein weißer Erwachsener dieses Kind als „braun“ bezeichnet. Hier stehen sich Selbstbezeichnung eines Kindes und rassistische Markierung gegenüber.[36] [37]

· Schwarz ist eine politische Selbstbezeichnung und wird als solche groß geschrieben. Auf eurer Seite schreibt ihr ihn meistens klein und ab und an groß. Wir halten es für richtig durch die Großschreibung den Bezug zur Selbstbezeichnung deutlich zu machen.[38]

· Weiße sollten das N-Wort nicht ausschreiben.[39]

Leider nicht empfehlenswert

Als positiv erachten wir, dass Ihr Euch aktiv für Eure Kinder engagiert, ihr Rassismus-Erleben anerkennen wollt, Eure Erfahrungen mit anderen teilt und Euch darüber austauscht. Wir anerkennen die viele Zeit und Energie, die Ihr in die Weiterentwicklung dieses Projekts investiert habt. Die Qualität der Beiträge, so sie von Euch selbst stammen, reicht jedoch aus den oben genannten Gründen nicht aus, um auch aus unserer Sicht als empfehlenswertes „Portal für afro-deutsche Erziehung & Bildung“ gelten zu können. Das finden wir sehr bedauerlich.


(Autorinnen: Berit Pohle, Gabby Thiede)

__________________________________________________________

[1] Die Seite heißt afroguide-Portal für afro-deutsche Erziehung und Bildung

[2] „Die Macher des Portals verstehen sich als Teil der “Afro-deutschen Community”. Was verstehen wir darunter? Aus unserer Sicht umfasst dies eine Gruppe von Menschen, denen es am Herzen liegt, bewusst an der Gleichberechtigung von schwarz und weiß mitzuarbeiten. Wie groß oder klein, wie wissenschaftlich oder bürgerschaftlich-engagiert der Anteil auch sein mag. Uns ist bewusst, dass dies unsere Definition von “Afro-deutscher Community” ist.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=741

[3] „Die afro-deutsche Community in Deutschland hat keine Lobby, keinen Dachverband, kaum Politiker“ http://afroguide.de/wordpress/?p=321

[4] „Tatsache ist aber, dass nach wie vor von den Entscheidungsträgern der Irrglaube vorherrscht, dass sich die Belange afro-deutscher Kinder und Familien eins zu eins mit denen von deutsch-türkischen oder deutsch-arabischen Kindern gleichsetzen ließen. Dem ist aber nicht so. Die Herausforderungen für schwarze Kinder (und Erwachsene) in Deutschland liegen zu 99,9% in ihrer Hautfarbe und damit verbunden in der nach wie vor sehr unzeitgemäßen oder negativen bzw. überhaupt fehlenden Darstellung von Menschen mit dunkler Hautfarbe, wenn sie nicht gerade zufällig Rapper oder Fußballer sind.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=321

[5] „Wenn euch die Haare also so faszinieren, was wir gut verstehen können, dann wartet doch ein bisschen, bis ihr das Mädchen oder den Jungen besser kennt.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354

[6] „dass wir nun einen regelmäßigen Treffpunkt aufgebaut, Methoden erarbeitet, quasi ein „Best-Practice-Projekt“ aus dem Boden gestampft haben, ein Netzwerk geschaffen und Bedingungen für ein Wachsen der Projekte erzielt haben“ http://afroguide.de/wordpress/?p=321

[7] „Teil des Portals „Afroguide.com“ ist es, dass wir euch zu festen Zeiten die Möglichkeit anbieten, euch Rat bei uns zu holen.“  http://afroguide.de/wordpress/?p=391

„Wir wollen (…) für PädagogInnen, KünstlerInnen und interkulturell Interessierte ein Anlaufpunkt sein (…), Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, ErzieherInnen, LehrereInnen erreichen“ http://afroguide.de/wordpress/?cat=53

[11]„critical whiteness (…)critical blackness Ebenso gibt es die Forderung, dass schwarze Menschen kritisch mit ihrer Haltung und Sprachauswahl umgehen sollen.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=350

[12] „Schwarz zu sein heißt nicht automatisch, nicht-diskriminierend zu sein.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=350

[13] „es bedarf ungefähr des fünf bis fünfzehnfachen Aufwands im Vergleich zu durchschnittlichem Haar von Weißen. Das heißt also, fünf bis fünfzehn Mal länger kämmen, fünf bis fünfzehn Mal länger sitzen, fünf bis fünfzehn Mal länger stillhalten, fünf bis fünfzehn Mal länger Kurpackungen über sich ergehen lassen, fünf bis fünfzehn Mal länger nach Pflegeprodukten suchen (sie haben bereits eine Vorstellung?), fünf bis fünfzehn Mal länger leichte bis starke Schmerzen auf dem Kopf“ http://afroguide.de/wordpress/?p=476

„Weiße Eltern von dunkelhäutigen Kindern mit Locken stehen echt oft vor einem Rätsel.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=476,
„andere Eltern treffen, die die Problematik von aufwendiger Haarpflege (…) zur Genüge kannten. http://afroguide.de/wordpress/?p=321

[14] „So organisierten wir (…)einen Trommelworkshop“ http://afroguide.de/wordpress/?p=321
(Vgl. auch aktuell angebotene Aktivitäten auf http://www.afro-deutsche-spielgruppe-berlin.de/ )

[15] „Während türkisch-deutsche Kinder z.B. vor allem die Herausforderungen in der Sprache haben, haben afro-deutsche Kinder dies in der Regel so gut wie gar nicht, da ja ein Elternteil von der Muttersprache her meist Deutsch ist.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=634

[16] „So organisierten wir das Vorlesen afrikanischer Märchen, einen Trommelworkshop, gemeinsames Lieder singen, das Vermitteln von afrikanischen Gemüsesorten (ihre Namen und Verwendung), afrikanische Masken aus Gips herstellen (später erweiterten wir natürlich auch auf Länder wie Brasilien oder der Karibik“)“ http://afroguide.de/wordpress/?p=321

[17] „Wie heißt der 1. Präsident in Amerika, der eine dunkle Hautfarbe hat?“ http://afroguide.de/wordpress/?cat=32
„Wie nennt man es, wenn man wegen seiner Hautfarbe beleidigt wird?“ http://afroguide.de/wordpress/?p=465 ,
„„Schwarze Deutsche“, das sind (…) Deutsche, die nicht eine helle, sondern eine dunkle Hautfarbe haben.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=465
„Man könnte sagen, dass sie zu 99,9% in der dunklen Hautfarbe liegen“ http://afroguide.de/wordpress/?p=634,
„jemanden mit einer anderen Hautfarbe als weiß zu begegnen. Aber das ist eigentlich fast nur hier in Berlin bzw. in Deutschland so. Auf der ganzen Welt gibt es nämlich mehr dunkelhäutige Menschen, als es Menschen mit weißer Hautfarbe gibt.“ „Nicht alle Menschen mit dunkler Hautfarbe kommen aus Afrika.“ „Kinder und Erwachsene mit einer dunklen Hautfarbe“, „dass die Liebe nicht vor Hautfarbe halt macht“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354, „ob der anwesende helle Elternteil“ http://afroguide.de/wordpress/?p=453, „Begriffe, die sich auf die dunkle Hautfarbe beziehen“ http://afroguide.de/wordpress/?p=90

[18] „Ein kleiner Guide in die Welt der Behelfsbegriffe“, http://afroguide.de/wordpress/?p=350

[19] http://afroguide.de/wordpress/?p=350#comments

[20] „Afro-deutsche Kinder haben ganz andere Herausforderungen. Man könnte sagen, dass sie zu 99,9% in der dunklen Hautfarbe liegen, was viele Menschen immer noch verwundert, dass diese Kinder Deutsche sind. So entstehen dann auch Kommentare wie „Oh, du sprichst aber gut Deutsch!“, „Wo kommst du denn her?“, “Sprichst du Afrikanisch?” u. s. w. Mit der Hautfarbe werden tonnenweise Klischees verbunden, angefangen vom Trommeln als „Naturtalent“ bis hin zu den Spendenplakaten mit den Kulleraugen.“ – Genau diese Beispiele könnten auf PoC mit türkischem Hintergrund bezogen werden.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=634
„Tatsache ist aber, dass nach wie vor von den Entscheidungsträgern der Irrglaube vorherrscht, dass sich die Belange afro-deutscher Kinder und Familien eins zu eins mit denen von deutsch-türkischen oder deutsch-arabischen Kindern gleichsetzen ließen.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=321

[21] „Wenn euch die Haare also so faszinieren, was wir gut verstehen können, dann wartet doch ein bisschen, bis ihr das Mädchen oder den Jungen besser kennt. Wenn etwas Vertrauen da ist, könnt ihr ja mal vorsichtig nachfragen, vielleicht so in etwa: „Mich würde interessieren, wie sich solche lockigen Haare anfühlen?“. Wenn ihr das Kind länger kennt, wird es sich ganz natürlich ergeben.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354

[22] „Deshalb finden afro-deutsche Kinder und Eltern es schöner, wenn man sie fragt: “Darf ich fragen, woher deine Eltern kommen?“ Diese Frage ist erfreulicher.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354

[23] „Also eine große Bitte, Neugier ist schön, ein kurzer Blick verbunden mit einem kleinen Lächeln ist auch schön, aber bitte nicht dieses Anstarren.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354

[24] „Und für neugierige Kinder der Tipp, die Frage anders zu stellen: „Und, siehst du mehr deinem Vater oder mehr deiner Mutter ähnlich?“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354

[25] „Es gibt den Ansatz, die Begriffe zu hinterfragen, doch die formulierten Empfehlungen werden nur bruchstückhaft auf die Sprache der eigenen Website angewandt.“

[26] „wenn euch dunkelhäutige Kinder oder Erwachsene (…) begegnen.“, „Und die Dunkelhäutigkeit entsteht (…)“, „nicht jedes dunkelhäutige Kind kommt aus Afrika“, „dass man ein dunkelhäutiges Kind und einen weißen Elternteil (…) sieht“, „jedes dunkelhäutige Kind oder jeder dunkelhäutige Erwachsene würde aus Afrika kommen“, „Das dunkelhäutige Kind weiß schon, das das nicht o.k. ist.“, „alle dunkelhäutigen Kinder und Erwachsenen würden aus Afrika kommen“, http://afroguide.de/wordpress/?p=354

[27] „ob sie ihrem dunkelhäutigen Kind“, „Wir plädieren für dunkelhäutige Puppen“ http://afroguide.de/wordpress/?p=507

[28] „Weiße Eltern von dunkelhäutigen Kindern mit Locken stehen echt oft vor einem Rätsel.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=476

[29] „Was sind “Orishas”? (…) c)   Dunkelhäutige Götter“ http://afroguide.de/wordpress/?p=465

[30] „die Mutter oder der Vater des dunkelhäutigen Kindes ist“ http://afroguide.de/wordpress/?p=453

[31] „Darstellung von dunkelhäutigen Menschen in den Medien“ http://afroguide.de/wordpress/?p=321

[32] „ein Widerspruch zwischen weißem Elternteil und dunkelhäutigem Kind zu sein scheint.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=317

[33] „Welches Lieblingsbuch mit einem dunkelhäutigen Jungen oder einem dunkelhäutigen Mädchen kennt ihr?“ http://afroguide.de/wordpress/?p=96

[34] „Eltern von dunkelhäutigen Kindern wollten vermeiden“ http://afroguide.de/wordpress/?p=105#more-105

[35] hier wird sich inzwischen (nach der ersten Veröffentlichung des Textes auf der Seite) begrüßenswerter Weise dafür ausgesprochen, das andere Begriffe dem Begriff „dunkelhäutig“ vorzuziehen sind, dennoch wird der Begriff vielfach auf der Seite verwendet. http://afroguide.de/wordpress/?p=350

[36] „Es ist sehr schwer, dass braune Kinder ihre natürlichen Grenzen, die jeder Mensch hat und braucht, wahren können.“ „schwarzen und weißen Eltern mit braunen Kindern“, „Und das wird den braunen Kindern und Eltern“, „Braune Kinder fallen in einer von weißen Menschen geprägten  Gesellschaft immer schnell auf.“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354

[37] http://afroguide.de/wordpress/?p=350 Hier wurde erfreulicherweise seit Beginn der Auseinandersetzung am Text gearbeitet.

[38] „afro-deutsche und schwarze Kinder“, „Gleichberechtigung von schwarz und weiß“ http://afroguide.de/wordpress/?p=741
„afro-deutschen bzw. schwarzen Kindern“, http://afroguide.de/wordpress/?cat=53
„afroamerikanische Jungs und Mädchen von schwarzen Puppen“ http://afroguide.de/wordpress/?p=731
„Kinderbücher mit afro-deutschen bzw. schwarzen Hauptfiguren“ http://afroguide.de/wordpress/?p=484#more-484
„den ersten schwarzen Präsidenten der USA,“ http://afroguide.de/wordpress/?p=476
„Es gibt auch noch die Begriffe schwarz“ http://afroguide.de/wordpress/?p=354
„über einen schwarzen Fußballspieler“ http://afroguide.de/wordpress/?p=90
„das Bewußtsein, Schwarz zu sein“ http://afroguide.de/wordpress/?p=634
„Der Vater eines Schwarzen Kindes“, „In Schwarzen Kindern“ http://afroguide.de/wordpress/?p=619
„Bücher mit afro-deutschen bzw. schwarzen Protagonisten“, „Kindheit als Schwarze Deutsche“, „unsere afro-deutschen Kinder schon so wenige schwarze Vorbilder um sich haben,(…) ihnen schwarze PädagogInnen, ReferentInnen und KünstlerInnen als Vorbilder anzubieten.“, „Kindermedien mit schwarzen Protagonisten, zu wenige schwarze PädagogInnen“, „Die Herausforderungen für schwarze Kinder“,  http://afroguide.de/wordpress/?p=321

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